"Bewegung wird Gestalt." Prof. Heinz Deuser


Die Arbeit am Tonfeld® liegt mir besonders am Herzen und hat meinen beruflichen und auch persönlichen Weg in den letzten Jahren stark geprägt.


Das Aufgreifen von Bewegtheit und unseren spontanen Impulsen, die Verbindung mit unserem Wesenskern, die Entfaltung unseres ureigenen Potentials und unserer Möglichkeiten, der schöpferische Prozess, der haptische und handelnde Gebrauch unserer Hände, die Wechselwirkung von Wahrnehmung und Bewegung, sowie unsere Beziehung zu uns selbst und die zur Welt, sind Themen, die mir als Bildhauerin und Kunsttherapeutin nahe stehen.


Die ressourcenorientierte Ausrichtung der Arbeit hin auf die Entfaltung der Potentiale eines Menschen und der zutiefst schöpferische Prozess berühren mich immer wieder aufs Neue und lassen mich staunen.


Über unsere Hände und unsere Sinne spricht die Arbeit am Tonfeld® uns leiblich als ganzen Menschen in unseren jeweiligen Entwicklungsanforderungen an. Somit ist die Arbeit sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene geeignet.


Die Beziehung, die durch die Bewegungen und Berührungen der Hände an und mit dem Tonfeld entsteht, nennen wir Haptik. Die Haptik umfasst die Bewegungen der Hände sowie den Tastsinn, der sich bereits ganz früh, schon im Mutterleib, ausbildet.


Wie auch unsere senso-motorische Entwicklung folgt die haptische Entwicklung einem strukturellen Aufbau und einer strukturellen Notwendigkeit. Prof. Heinz Deuser ist es zu verdanken, die Haptik und ihre strukturelle Bedeutung für die menschliche Entwicklung in der Arbeit am Tonfeld® in ihrer Bedeutsamkeit für unser Beziehungs- und Welterleben ergründet zu haben.


Melanie Stiehl



"Wenn ich berühre, bin ich berührt." Prof. Heinz Deuser


Das Setting ist bestechend schlicht: Ein Holzkasten ausgestrichen mit formbarer Tonerde, eine Schale mit Wasser und ein mitmenschliches Du als Begleitung im Prozess.


Am Tonfeld gibt es keine Handlungsvorgaben.

Das Kind oder der Erwachsene sitzt vor dem Tonfeld und nimmt es mit seinen Händen wahr. Erwachsene schließen hierfür die Augen, um die haptische Erfahung zu vertiefen.


Durch die Bewegungen und Berührungen der Hände treten diese mit dem Tonfeld in Beziehung. Die formbare Tonerde nimmt die spontanen Bewegungen auf, welche stets von biografischen Erfahrungen geprägt sind.

Diese Bewegungen verändern die Oberfläche und hinterlassen Spuren, welche nun von den Händen zurückerfahren werden können. In diesem Zurückerfahren liegt die Möglichkeit zum Handeln und zur Umgestaltung von uns verhindernden oder nicht mehr zu uns passenden Beziehungs- und Verhaltensmustern.


Die Begleiterin greift die progressiven Bewegungs- und Gestaltimpulse auf und unterstützt diese.

Im Schlussgespräch steht sie als Vermittlerin zur Verfügung, um das Erlebte und Erfahrene im gemeinsamen Gespräch nachvollziehen und einordnen zu können.


Arbeit am Tonfeld® ist Einzelarbeit.


Die Arbeit am Tonfeld® ist eine rechtlich geschützte Methode, die in einer mehrjährige, berufsbegleitenden Fortbildung vermittelt wird. Sie wurde von Prof. Heinz Deuser begründet und entwickelt.

Wer mehr über die praktischen und theoretischen Hintergründe der Arbeit erfahren möchte, findet vertiefende und ergänzende Informationen u.a. auf folgenden verlinkten Webseiten:


www.tonfeld.de


www.tonfeld-osterwald.de


www.barbos-stiftung.de


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FREITAG

ist

TonfeldTag


Lebendigkeit und Lebensfreude

Atelier Kreativaktionen